Projekt in Arbeit: „BRACHE“

Niemandsland – Hinterland – Freiland

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Brachland, BRACHE war lange Zeit ein Begriff für Verwilderung, für leere, ungenutzte Räume auf dem Land. Mit Lucius Burckhardt ist der Begriff BRACHE in die Stadt gezogen, oder besser gesagt: an die Ränder der Städte: leere, unnütze Räume in der Umgebung von Ausfallstrassen und Autobahnen, der Spekulation überlassene Räume, vergessene Räume an der Peripherie .

Brache ist aber nicht nur ein räumlicher Begriff, es gibt auch die „soziale Brache“ – Ränder der Gesellschaft, vergessene, abgekoppelte Teile der Bevölkerung, all das, was üblicherweise als „nicht geordnete Verhältnisse“ bezeichnet wird.

Räumliche und soziale Brache greifen ineinander, sind von einander abhängig . Bei genauer Betrachtung stellt sich heraus, dass Brachen meistens keine vollständig leeren oder vergessen Räume sind, sondern sehr oft ein ganz spezifisches Eigenleben haben. Dieses Projekt ist eine Bestandsaufnahme dieser Situationen , zudem steht es für die Erweiterung des Begriffes.

Brache als Synonym für

UNFERTIGES

IMPROVISATION

ANARCHIE

FREIE RÄUME

WILDWUCHS

 

Die Komplexität der Thematik erfordert eine entsprechende Vielfalt der Aufbereitung.

  • Zeichnungen/Collagen
  • Arbeiten auf Leinwand (grossformatig)
  • Fotos und Fotomontagen
  • Arbeiten mit Kartenmaterial und Lageplänen

 



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